Kalte Ostertage

Knospen von Myrica gale im Eispanzer

Frostige Ostern

Allen Lesern wünschen wir Frohe Ostern – und eine warme Stube.
Die Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag war mit -6°C ungewöhnlich kalt für Schleswig-Holstein. Da viele Gehölze aufgrund der milden Temperaturen Mitte März schon angetrieben waren, haben wir in unserer Baumschule sicherheitshalber die Frostberegnung laufen lassen. Sie hat sich in der Nacht angestellt und lief bis in die frühen Morgenstunden hinein.
Die Idee der Frostberegnung beruht auf folgendem physikalischen Gesetz:
Wasser gibt beim Gefrieren Wärme an seine Umgebung ab. Durch das direkt an der Pflanze gefrierende Wasser, kommt die Wärme den Pflanzenteilen gezielt zugute.

Man regnet solange bis die Temperaturen wieder im Plusbereich sind. Dadurch entstehen an den Pflanzen bizarre Eispanzer.

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Winter im Anmarsch

Abdecken eines immergrünen Viburnums mit Vlies

Frostige Zeiten nahen

In den nächsten Tagen wird es in Mitteleuropa bitterkalt mit Temperaturen deutlich unter -10°C. Wir empfehlen, vorher im Garten noch einmal den Winterschutz von immergrünen und nicht frostharten Gehölzen zu kontrollieren.
Immergrüne Laubgehölze wie z. B. Rhododendren, Lavendelheide, Kirschlorbeer, aber auch Abelia und Ilex betreiben auch bei tiefen Frösten Stoffwechsel – vor allem wenn die Sonne scheint und es sich auf der Blattoberfläche erwärmt. Wenn der Boden stark gefroren ist können sie nicht das dazu benötigte Wasser aufnehmen. In der Folge vertrocknen die Pflanzen. Auch hier hilft ein dunkles Gartenvlies, mit dem man die Pflanzen schattiert. Eine Schneeschicht auf den Pflanzen sollte man aus diesem Grunde eher belassen. Das Vlies schattiert nicht nur, sondern schützt auch vor den kalten Ostwinden, die in den nächsten Tagen zu erwarten sind.
Neben Vlies eignen sich auch Reetmatten, Reisigtriebe oder Strohmatten zur Schattierung. Folien sollten nicht verwendet werden.

Die Gefahr, dass immergrüne Pflanzen bei strengen Frost leiden, besteht vor allem in den Morgenstunden. Beim Sonnenaufgang gehen die Temperaturen meist noch einmal um einige Grad Celcius nach unten und die Ostseite der immergrünen Laubgehölze verbräunt sich.

Bei Rhododendren und Bambus kann man an den Blättern bemerken, dass die sich vom Blattrand her aufrollen. Durch diese Schutzfunktion verringern die Pflanzen ihre Blattoberfläche und verdunsten weniger Wasser. Sie können sich so „selbst“ etwas vor den Unbilden des Winters schützen.

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Weihnachten 2011

Die Schneekirsche in weihnachtlicher Blüte

Frohe Weihnachten

Das Team der Baumschule Eggert wünscht allen Kunden, Freunden und Lesern frohe Weihnachten, einpaar ruhige Tage und viele gärtnerische Erfolge für das Jahr 2012.

Letztes Jahr lag unsere Baumschule über die Feietage unter einer fast 20 cm dicken Schneedecke. Heute haben wir deutliche Plusgrade, leicht stürmisches Wetter und blauen Himmel.

Aber als Ausgleich präsentieren sich einige Gehölze mit ihrer ersten Blütenpracht. Sehr schön anzusehen ist derzeit unsere große Winterkirsche, die mit vielen Knospen und Blüten besetzt ist. Die Hauptblütezeit ist bei milder Witterung im Spätherbst und Winter und es folgt noch eine Nachblüte im Frühjahr. Ab Oktober leuchtet die orange-rote Herbstfärbung schon von weiten.

Die Winter- oder Schneekirsche (hört auf den botanischen Namen Prunus subhirtella Autumnalis) wird aufgrund ihres nicht zu großen jährlichen Zuwachses und der schönen schirmartigen Krone gerne gepflanzt.

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Winterarbeiten

Schneiden von Wurzelschnittlingen mit der Schere

Vermehrung von Rubus odoratus

Winterzeit ist bei uns in der Baumschule auch die Zeit der Vermehrung.

Ende November wurden die einjährigen Jungpflanzen von Rubus odoratus auf dem Feld gerodet und dann in die die Sortierhalle gebracht. Dort wurden die Pflanzen sortiert und alle verwendbaren Wurzelstücke grob abgeschnitten, in Kisten gelegt und im Kühlraum gelagert. Mitte Dezember haben wir die Kisten in den Arbeitsraum geholt und schneiden die Wurzeln in kleine Teilstücke. Wichtig ist, dass diese Stücke Knospen (oder wie der Gärtner sagt: Augen) besitzen.

Jetzt wird auch deutlich, dass es sich im botanischen Verständnis nicht um echte Wurzeln, sondern um unterirdische Triebstücke (Rhizome) handelt, die man durch Teilung vermehren kann. Die fertigen Teilstücke kommen jetzt in Plastiktüten und werden bis zum Frühjahr im Kühlraum aufbewahrt.

Ende März/Anfang April bereiten wir das Land vor, walzen Beete ab und ziehen darin 10 cm tiefe Rillen. In diese Rillen legen wir diese Rhizome und wenn die Kultur klappt entwickeln sich daraus im Laufe des Sommers neue Pflanzen von Rubus odoratus, die dann im Herbst wieder geerntet werden.

Dann beginnt der Zyklus wieder von vorne.

Auf dem Bild ist das Schneiden der Wurzelschnittlinge von Rubus odoratus zu sehen

Mehr Infos gibt es unter: http://www.eggert-baumschulen.de/product_info.php?info=1061

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Pflanzenversand im Dezember

Versand von Solitärpflanzen, abends im Dezember

Versandzeit neigt sich zu Ende 

In der KW 50  geht unser Herbstversand langsam zu Ende. Die letzten Speditions-LKW´s werden mit schweren Ballenpflanzen beladen (Foto), die letzten Pakete werden gepackt und unsere Fahrzeuge werden die letzten Auslieferungstouren fahren. Dann wird es in der Baumschule ruhiger, wir sortieren unsere Jungpflanzen und beginnen mit den ersten Vermehrungsarbeiten. Einen großen Teil der Zeit wird die Steckholzvermehrung einnehmen. Alle Steckholzruten, die benötigt werden, werden vor Weihnachten bei frostfreien Wetter geschnitten und eingelagert – nun kann der Winter kommen.

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Herbstliches

Quercus muehlenbergii

Quercus muehlenbergii

Wieso färbt sich im Herbst das Laub rot?

Im Herbst ziehen sommergrüne Gehölze die wertvollen Stoffe aus dem Blättern und speichern diese in den Ästen, Knospen und  Wurzeln. Auch das für die Photosynthese nötige Chlorophyll wird entzogen und es treten andere Farbstoffe in den Vordergrund, die das Laub gelb oder rot färben. Das Blatt färbt sich auch, da giftige Substanzen von der Pflanze in das Laub verlagert werden. Mit dem Laubfall hat der Baum somit die für ihn ungünstigen Stoffe „entsorgt“.

Auf dem Bild ist übrigens das Laub der nordamerikanischen Quercus muehlenbergii zu sehen. Eine hierzulande sehr seltene Eiche, die im Herbst prächtig rotes Laub bekommt:

 http://www.eggert-baumschulen.de/product_info.php?info=1484

 und mehr Infos über das Farbenspiel im Herbst:

 http://www.3sat.de/page/?source=/nano/cstuecke/39651/index.html

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Einladung

Ingrid Marie
Ingrid Marie

Sommerausklang & Apfeltage

Das Wochenende am 24. und 25. September lockt die Gärtner gleich mit 2 interessanten Veranstaltungen an. Im Botanischen Garten Hamburg finden zeitgleich der Sommerausklang und die Norddeutschen Apfeltage statt. Wie in der vergangenen Jahren, beteiligen wir uns auch bei dieser schönen Veranstaltung – bleibt nur zu hoffen, dass wir Wetter haben, welches einem Sommerausklang gerecht wird ….

Hier die Links zum Thema

Norddeutsche Apfeltage: http://www.apfeltage.info/

Botanischer Garten Hamburg: http://www.bghamburg.de/
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Neu in Kultur

Das Farnblättrige Pulverholz Fine Line

Sehr schöne farnblättrige Selektion des einheimischen Pulverholzes, welches auch unter dem Namen Faulbaum verbreitet ist. Rhamnus frangula Fine Line ® überzeugt mit einem schmale aufrechten, sehr dichten Wuchs und ist so auch vorzüglich in kleineren Gärten einzusetzen. Im Herbst färbt sich das schmale Laub goldgelb.

Diese neue Auslese ist sehr winterhart und anspruchslos. Sie liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und begnügt sich auch mit sandigeren Böden. Je nach Standort und Bodenverhältnissen ist mit einer Endhöhe von 150 bis 250 cm zu rechnen. Dabei erreicht das Farnblättrige Pulverholz eine mittlere Breite von ca. 50 cm.

Durch das filigrane Laub und dem säulenartigen Wuchs wird Rhamnus frangula Fine Line ® gerne in der modernen Gartengestaltung als architektonisches Element verwendet. Vor allem auf sonnigen Standorten erzielt man mit dem grazilen Laub schöne Effekte.

mehr Infos unter: http://www.eggert-baumschulen.de/product_info.php?info=2002

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Wir räumen unser Rosenkühlhaus

Bodendeckerrose Lovely Fairy

Angebot

Der Versand im Frühjahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten Ihnen noch einige Rosensorten zu günstigen Konditionen anbieten. Die Rosen werden im Kühlhaus gelagert, sind frisch und nicht ausgetrieben. Sie können noch risikolos bis Ende Mai gepflanzt werden. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht – wir bieten ab 2,75 Euro an (Preis gilt ab 5 Stück).

hier geht es zur Rosenliste

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Spätfrost Anfang Mai

Effekt nach der Frostberegnung

Hohe Spätfrostgefahr

Die letzten Nächte waren sehr kalt mit Temperaturen bis zu drei Grad Minus. Um die empfindlicheren Kulturen im Freiland zu schützen,  haben wir die Beregnungsanlage eingesetzt.
Bei der Frostschutzberegnung  wird eine Physikalische Besonderheit des Wassers genutzt: es setzt beim Gefrieren Wärme frei.
Die Pflanzen mit dem feinen Strahl der Beregnungsanlage besprüht, und es entsteht eine schützende Eisschicht auf Blüten und Blättern. Darunter werden  die Temperaturen auf null Grad gehalten. Die Beregnung muss bis zum Eintreten von Plus-Temperaturen durchgeführt werden. So entstehen wunderschöne, bizarre Bilder, wenn Pflanzen und Blüten vom Eis überzogen sind und wie kandiert wirken.

Das schöne Frühlingswetter der vergangenen Wochen hat nicht nur uns schwelgen lassen, sondern auch dafür gesorgt, dass die Pflanzen sehr schnell ihren Austrieb vorgenommen haben und nun schon allerorts das weiche frische Grün sprießt. Doch dieses ist noch empfindlich und nicht genügend ausgehärtet gegen Frost. Spätfrostschäden zeigen sich durch welke Triebspitzen und braune Blattränder. Dies ist unschön, jedoch zumeist nicht gefährlich und die beschädigten Triebspitzen und Blätter können ausgeschnitten werden.
Doch das kalte Wetter ist noch nicht verbannt- noch besteht die Gefahr von Frösten und frostempfindliche Kübelpflanzen müssen  geschützt werden oder sicherheitshalber im Haus bleiben. Erst etwa ab dem 21. Mai darf man sich sicher fühlen, dann stabilisiert sich das Wetter erfahrungsgemäß und es ist nicht mehr mit Frösten zu rechnen.

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